Eine neue Anfrage für eine Produktionsanlage geht über die Website ein. Eigentlich eine gute Nachricht. Doch bevor der Vertrieb mit dem Interessenten sprechen kann, beginnt die interne Organisation:
Wer ist zuständig? Sind alle Informationen vorhanden? Wer übernimmt, wenn der Kollege gerade auf einer Messe ist? Und hat sich überhaupt schon jemand darum gekümmert?
Die Anfrage wird geprüft, zugeordnet und weitergeleitet. Am nächsten Tag fragt der Vertriebsleiter nach, ob sich bereits jemand darum gekümmert hat. Niemand weiß es genau. Weitere E-Mails und Rückfragen folgen.
Was nach einer Kleinigkeit klingt, kostet Zeit und bindet mehrere Mitarbeiter. Dabei wollte der Interessent nur eines: schnell mit dem richtigen Ansprechpartner sprechen.
Schauen wir uns einmal genauer an, wie viele kleine, manuelle Arbeitsschritte hinter einer einzigen Kundenanfrage stecken:
Sechs kleine Handgriffe. Jeder für sich kaum der Rede wert. Zusammen aber ein erstaunlicher Aufwand – und das, bevor das erste Kundengespräch überhaupt stattgefunden hat.
Und morgen? Kommt die nächste Anfrage.
Die nächste Kundenanfrage geht ein. Nur diesmal übernimmt eine Automation die wiederkehrenden Handgriffe im Hintergrund.
Kein Weiterleiten, kein Suchen, kein ständiges Nachfragen.
Statt sich mit der Organisation zu beschäftigen, kann der Vertrieb das tun, was ihm wirklich liegt: mit Kunden sprechen, beraten und Geschäft entwickeln.
Die Grundlage sind klare Abläufe, verlässliche Informationen und passende Systeme. Dafür müssen vier Dinge geklärt sein:
Die automatische Lead-Verteilung ist nur ein kleines Beispiel. Doch dahinter steckt ein Gedanke, der viel verändern kann: Wie viele Aufgaben erledigen wir täglich von Hand, obwohl sie nach festen Regeln ablaufen?
Kontaktdaten übertragen, Wiedervorlagen anlegen, an offene Angebote erinnern oder Vertriebsberichte zusammenstellen. Jede dieser Tätigkeiten kostet Zeit, die für den Kunden fehlt.
Und auch aus Kundensicht macht das einen Unterschied. Wer eine Anfrage stellt, möchte nicht wissen, wie sie intern verteilt wird. Er erwartet, dass sein Anliegen ankommt, verstanden wird und sich jemand darum kümmert.
Manchmal genügt ein neuer Blick auf die täglichen Abläufe, um bisher ungenutztes Automatisierungspotenzial zu erkennen.
Sie möchten wissen, wo dieses Potenzial in Ihrem Vertrieb steckt? Sprechen wir darüber.