Pokémon Go zur Neukundengewinnung

Horden von Menschen versammeln sich auf ehemals menschenleeren Plätzen oder drängen sich durch engste Passagen abseits der großen Einkaufsmeilen. Ihre Blicke weichen dabei keinen Millimeter von ihrem Smartphone. Was noch vor wenigen Wochen verwunderte Blicke auf sich gezogen hätte, ist in deutschen Städten mittlerweile schon Normalität. Das Pokémon-Fieber greift um sich und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Auch für Ihr Unternehmen ist es an der Zeit, sich dem Hype anzuschließen und Profit aus Pokémon Go zu ziehen. Wir zeigen Ihnen wie.

Was ist Pokémon Go?

Bevor Sie Pokémon Go als Vertriebsinstrument nutzen können, gilt es zu verstehen, was hinter dem wohl größten viralen Hit seit Jahren steckt. Der riesige Erfolg kommt nämlich nicht von ungefähr, schließlich ist Pokémon eine Kultmarke von Nintendo und mit ca. 280 Millionen verkauften Einheiten eine der erfolgreichsten Game-Serien aller Zeiten. Dass der jüngste Spross der Familie in kürzester Zeit zum globalen Phänomen wurde, kommt dennoch ein wenig überraschend. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der leichten Zugänglichkeit des Smartphone Games sowie dem einfachen, aber ungemein motivierenden Spielprinzip.

Pokémon Go Hype

Pokémon Go im Vergleich zu anderen viralen Hits. Quelle: Google Trends

Das Erfolgsprinzip von Pokémon Go

Der Einstieg in Pokémon Go ist denkbar einfach, denn die App kann kostenlos auf Android– und iOS-fähige Mobilgeräte heruntergeladen werden. Sobald der Spieler das Smartphone Game startet, wird dessen Aufenthaltsort mittels GPS-Daten ermittelt. Nach der Ortung weiß Pokémon Go also genau, wo sich der Spieler befindet. Nun kann der Spieler auf einer virtuellen Karte platziert werden, die auf Google Maps basiert. Auf der Karte tauchen anschließend an verschiedenen Stellen unterschiedliche Pokémon auf, die es einzusammeln und zu trainieren gilt. Das Spiel findet also in der direkten Umgebung des Spielers in der realen Welt statt, welche um die virtuellen, niedlichen Monster erweitert wird. Um die Pokémon ausfindig zu machen, muss der Spieler lediglich seine Umgebung mit der Kamera seines Smartphones untersuchen. Dieses Prinzip ist als Augmented Reality – also der erweiterten Realität – bekannt. Zum Einfangen der Pokémon nutzt der Spieler Bälle, mit denen er die kleinen Monster abwerfen muss.

Die Vertriebspotenziale von Pokémon Go

Mehr als 50 Mio. Downloads alleine für Android und höhere tägliche Nutzungszeiten als Facebook sprechen eine deutliche Sprache. Pokémon Go ist ein Massenphänomen mit enormen Vertriebspotenzial. Während sich der Entwickler Niantic (ehemaliges Google Start-up) bislang hauptsächlich über In-App-Käufe finanziert hat, wird das Smartphone Game aufgrund seiner breiten Nutzerbasis mehr und mehr für Unternehmen interessant. Bereits jetzt ist es beispielsweise möglich, Lockmodule einzukaufen, mit denen man wilde Pokémon an sogenannten Pokéstops anlocken kann.

Pokémon Go: Lockmodule locken Neukunden

Um Lockmodule zur Neukundengewinnung einzusetzen, ist nicht einmal ein großes Budget notwendig. Eines dieser Module kostet umgerechnet ca. 0,99 € und zieht für 30 Minuten wilde Pokémon an. Der Vorteil der Lockmodule dürfte auf der Hand liegen: Denn dort, wo sich viele Pokémon tummeln, werden auch viele Spieler zu finden sein. Klingt dies nicht nach einer idealen Grundlage für kreative Vertriebsaktionen? Beispielsweise könnten Sie Spieler an einem Pokéstop mit speziellen Aktionen direkt ansprechen. Wie das funktionieren kann, zeigt das Beispiel einer Pizzeria aus New York. Mittels Lockmodulen konnte diese eine große Anzahl an Spielern vor ihre Filiale locken, wo Angebote für Pokémon-Spieler beworben wurden. Auf diese Weise konnte die Pizzeria ihren Umsatz um ganze 75 % steigern. Sie sehen also, dass Pokémon Go mit pfiffigen Ideen bereits bestens für lokales Marketing funktioniert.

Pokémon Go als Vertriebsinstrument: Ein Ausblick

Aufgrund des großen Erfolgs der Monsterjagd musste Niantic die Möglichkeit, Vorschläge für Pokéstops einzureichen, leider temporär deaktivieren. Es wurden schlicht zu viele Anfragen gestellt. Dennoch sind Pokéstops überaus zahlreich in jeder Stadt verteilt. Prüfen Sie einfach einmal, ob sich ein solcher Hort in Ihrer Nähe befindet. Eine Möglichkeit hierzu bietet Ihnen beispielsweise das Portal Yelp. Doch Niantic hat bereits eine interessante neue Option für Unternehmen in Aussicht gestellt. Mittelfristig sollen „Sponsored Locations“ in das Smartphone Game integriert werden. Diese Orte werden auf der Landkarte integriert und bieten Unternehmen Platz für Werbung und weitere Inhalte. Als Unternehmer sollte man die vielen Entwicklungen und Vertriebspotenziale rund um das Smartphone Game auf jeden Fall im Auge behalten.

Pokéstops in Fulda

Beispiel von Pokéstops in Fulda. Quelle: Yelp

Fazit

Auch wenn viele dem Hype nicht so recht trauen möchten, kann man Pokémon Go bereits jetzt mit einer klugen Herangehensweise als innovatives Vertriebselement einsetzen. Dies gilt gerade dann, wenn Sie Ihr Filialgeschäft mit dem Smartphone Game beleben möchten. Deswegen sollten Sie insbesondere die Vertriebspotenziale der „Sponsored Locations“ im Hinterkopf behalten. Gerne helfen wir Ihnen dabei. Tragen Sie sich hierzu einfach in folgendes Formular ein. Wir informieren Sie über die Veröffentlichung des wichtigen Vertriebstools.

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